Bis Programmende 2008:
Veranstaltungsreihe Juni - September 2008
Öffentliche und kostenlose Veranstaltungsreihe zur Sonderausstellung «FAMILIEN – alles bleibt, wie es nie war» im Schweizerischen Landesmuseum, Zürich.
Informationen zur Veranstalltungsreihe: Programm (PDF, 64 KB)
Informationen zur Ausstellung: Ausstellungsflyer (PDF, 240 KB)
Sonntag, 8. Juni 2008, 11.00 Uhr, 13.30 Uhr, 15.00 Uhr im Landesmuseum
Welcher Kitt hält die Generationen zusammen?
Ein wissenschaftliches Mini-Experiment für Kinder, Eltern und Grosseltern
Wir thematisieren die Erwartungen, die in unseren Familien bestehen: Wie würdest Du Deine Eltern beschreiben? Was wünschen sich Eltern von ihren Kindern? Was Grosseltern von ihren Enkeln und von deren Eltern, also ihren Kindern? In einem rund einstündigen Workshop (drei Mal geführt), an dem ganze Familien teilnehmen können, führen wir ein ungefährliches Experiment durch. Begleitet durch den Soziologieprofessor François Höpflinger von der Universität Zürich, der die Beziehungen zwischen den Generationen erforscht hat.
Sonntag, 15. Juni 2008, 14.00 bis 16.30 Uhr im Landesmuseum
Wie schreibe ich eine gute Nachtgeschichte?
Eine Schreibwerkstatt für Kinder und Erwachsene
Wir alle kennen Gutenachtgeschichten: Eltern erzählen Ihren Kindern oft die gleichen Einschlafgeschichten, die sie bereits von ihren Eltern gehört haben. Marianne Kramer Abebe von der Universität Bern erläutert in seinem einleitenden Referat den Wert der Rituale und Gutenachtgeschichten für die Familie. In einer Schreibwerkstatt unter der Leitung der Autorin Svenja Herrmann (Schreibstrom.ch) und der Autoren Markus Bundi und Andreas Neeser lernen Kinder und Erwachsene ihre eigenen Geschichten erfinden.
Anmeldung an: mariella.frei@slm.admin.ch
Samstag, 28. Juni 2008, 10.00 bis 16.00 Uhr
Die Familie in meiner Zukunft: Wie wird sie, wie lebt sie?
Eine Zukunfts-Werkstatt für Kinder in Zusammenarbeit mit Mega!phon
Einen ganzen Tag lang können Kinder zwischen 7 und 14 Jahren ihre Wünsche und Fantasien zur Familie in der Zukunft aufschreiben, zeichnen, miteinander bereden und entwickeln. Was dabei herauskommt, wird den verantwortlichen Politikerinnen und Politikern in Zürich präsentiert. Dies alles unter fachkundiger Anleitung durch Mega!phon, der Stelle der Stadt Zürich für Kinder- und Jugendpartizipation.
Anmeldung an: mariella.frei@slm.admin.ch
Donnerstag, 3. Juli 2008, 19.00 bis 20.30 Uhr im Landesmuseum
Schutz, Förderung und Beteiligung - die Rechte von Kindern in der Familie, und was passiert, wenn Jugendliche Recht brechen
Ein Vortrags- und Diskussionsabend.
Hansueli Gürber, leitender Jugendanwalt des Kantons Zürich und Dr. phil. Heidi Simoni, Institutsleiterin des Marie Meierhofer-Instituts für das Kind (Zürich) referieren und diskutieren über Fragen rund um die Rechte, die Kinder in der Familie haben einerseits und darüber, wie Familien damit umgehen, wenn Kinder und Jugendliche Straftaten begehen andererseits. Moderiert wird der Abend von Dominik Büchel, Umsetzungsbeauftragter des NFP52.
Donnerstag, 28. August 2008, 19.00 bis 20.30 Uhr im Landesmuseum
Gibt es in 50 Jahren noch Familien? – Trendforschung zum Begriff und der Zukunft der Familie.
Ein Abend mit dem Zukunftsforscher Georges T. Roos.
Georges T. Roos referiert über gesellschaftlichen Wandel und führt uns durch einen Abend, der uns die Familie von Morgen näher bringt. Er ist Inhaber des ROOS Büro für Kulturelle Innovation sowie Gründer und Direktor der European Futurists Conference Lucerne.
Donnerstag, 4. September 2008, 19.00 bis 20.30 Uhr im Landesmuseum
Passt eine Familie in ein Buch?
Lesung und Gespräch mit Susanna Schwager
«Fleisch und Blut» und «Die Frau des Metzgers» heissen die Bücher, in denen die Schriftstellerin Susanna Schwager die Geschichte ihrer Grosseltern erzählt. Für ihr letztes Buch «Das volle Leben» hat sie zwölf Frauen besucht, die ihr Leben schildern. Darunter die Schauspielerinnen Anne-Marie Blanc und Stephanie Glaser, die Künstlerin Hanny Fries, die Zigeunerin Urselina Gemperle, die Politikerin Emilie Lieberherr und die Bergbäuerin Maria Loretz.
Donnerstag, 11. September 2008, 19.00 bis 20.30 Uhr im Landesmuseum
Passt eine Familie in ein Buch?
Lesung und Gespräch mit Charles Lewinsky
Charles Lewinsky lebt und arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als freier Autor; er schrieb zahlreiche Hörspiele, Fernsehserien, Filmdrehbücher, Liedertexte für Komponisten, Romane, Theaterstücke und Musicals. Mit dem Ausstellungsthema befasste er sich Mitte der Neunziger Jahre als Autor der Sitcom «Fascht e Familie». In seinem erfolgreichen Roman «Melnitz» erzählt Lewinsky die Geschichte einer jüdischen Familie in der Schweiz über mehrere Generationen hinweg von 1871 bis 1945.